Echtzeit-Video aus dem freien Fall.
Zuschauer, Wartende, das eigene Team — sie verfolgen ihren Sprung mit bloßem Auge. Die Bilder kommen erst nach der Landung. Der Moment selbst bleibt unsichtbar.
Bisher kommen die Bilder immer zu spät. Wir holen den Blick aus dem Sprung auf den Boden — im selben Augenblick. Nicht als Aufnahme. Als Gegenwart.
Eigene Funkstrecke, kein Internet. Das HDMI-Kabel geht direkt an den großen Fernseher in der Wartezone.
Sieht aus wie eine Actionkamera — ist ein 1-Watt-Live-Sender. Kamera, Funk und Wechsel-Akku in einem gedruckten Gehäuse: vier Kaufteile, kein Löten.

3D-Ansicht benötigt WebGL (Grafikbeschleunigung). Statische Ansicht — auf der Projektseite dreht sich das echte CAD-Modell.
Kamerabild rein, Funksignal raus: 1 Watt, ~14 ms, über 4 km mit Reserve. Sitzt im oberen Stockwerk, per Wärmeleitpad an der Gehäusewand.
Nano-Format, Weitwinkel. Die Linse blickt bündig durch das Fenster in der Wand — nichts steht ab, nichts verfängt sich am Schirm.
3S-LiPo im eigenen Stockwerk — unter dem Funk, thermisch getrennt. Extern geladen, hinter der Seitenklappe in Sekunden gewechselt. Schienen halten ihn im Freifall in Position.
Die Antenne sitzt gefangen an der Gehäusewand — kein freier Stab, nichts zum Hängenbleiben. Ein T-Stück klemmt ihr Kabel als Zugentlastung.
Der Ring ist das Strahlungsbild der liegenden Antenne — senkrecht gestellt, damit die Drop Zone immer im Maximum liegt, egal wie sich die Springerin dreht.
Kaum größer als eine GoPro — und drin stecken ein echter 1-Watt-Funk, die Antenne und ein ganztags wechselbarer Akku.
Kein Lüfter, kein Sensor, kein Strom: 45°-Lamellen in beiden Wänden, der Chip hängt an der Gehäusewand. Im Freifall spült der 200-km/h-Fahrtwind durch — am Boden kleine Sendestufe, volle Leistung erst im Sprung.
Die Klappe sitzt bündig in der Wand — ein Plug in der Gehäusekontur, nichts steht in den Fahrtwind. Mehrere Akkus laden parallel an der Bodenstation.
Möglich macht's der Sender: 4 km Reichweite mit Reserve · ~14 ms — praktisch verzögerungsfrei · GoPro-Mount · ganztags dank Wechsel-Akku · legal über Amateurfunk Klasse E.
| SKYLIVE | DJI O3 / FPV | GoPro | |
|---|---|---|---|
| Live-Bild zur Drop Zone | Ja, frei | nur eigene Brille/App | — |
| Auf große Leinwand / TV | Ja · per HDMI | verschlüsselt → nein | — |
| Reichweite | ≈ 4 km | einige km | WLAN ~50 m |
| Latenz | ~14 ms | ~30 ms | n/a (Aufnahme) |
| Legal Klasse E (DE) | Ja | Graubereich | Ja |
| GoPro-Format am Helm | Ja | nein | Ja |
Von der Springerin als Funksignal zu den Antennen, weiter auf den Monitor — und per HDMI auf den großen TV. 14 Millisekunden vom Sprung bis zur Familie in der Wartezone.
Ein Monitor auf dem Stativ fängt das Funksignal über mehrere Antennen ein — immer die mit dem stärksten Bild. Tageslicht-tauglich, mit Sonnenblende. Über HDMI läuft dasselbe Bild direkt auf den großen TV in der Wartezone.
Freiraum-Linkbudget bei 5,8 GHz / 1 W. Die Bodenstation empfängt mit vier Antennen gleichzeitig — 2× X²-Air-Patch (13 dBic, 150° breit), Helix (13 dBi) und Omni — und schaltet je Bild auf die stärkste (Diversity). Gegenüber einer Einzel-Omni bringt das bis zu ~11 dB (Datenblatt-Gewinne, Freiraum): bei 4 km bleiben rund +20 dB Reserve für Körper-Abschattung & Mehrwege. (Slider ziehen · Antenne umschalten)
Beide Hälften durchkonstruiert — der Sender gedruckt, geprüft, im Review verbessert.
Drei Baugrößen durchkonstruiert; jedes Teil läuft durch automatische Druck-Prüfungen.
Erster Druck steht — externes CAD-Review komplett eingearbeitet.
Funk-, Thermik- und Fit-Tests, dann interne Praxis-Sprünge.
Erste echte, offizielle Tests — Saison 2026.
Springerinnen, Springer, Tüftler, Drop Zones — bauen wir das Erste-Reihe-Erlebnis.
Freiraum-Dämpfung (Friis) bei f = 5,8 GHz, d = 4 km:
Empfangspegel = Sendeleistung + Antennengewinne − Verluste − FSPL:
Marge 0 (Freiraum) erst bei rund 11 km. Die 4 km sind also bewusst konservativ — die ~9 dB puffern Körper-Abschattung, Mehrwege & Polarisation. Dazu die liegende TX-Antenne: die Drop Zone liegt im Donut-Maximum, nicht im Funkloch. Und das ist die Einzel-Antennen-Rechnung — die 4-fach-Diversity-Bodenstation legt bis zu ~11 dB obendrauf (siehe „Reichweite").
Verlustleistung bei 1 W HF (~35 % Effizienz): Q ≈ 2,5 W. Drei Pfade, alle stromlos:
Betriebsdisziplin statt Elektronik: am Boden sendet der Chip auf kleiner Stufe (HDZero regelt die Leistung selbst), volle 1 W erst im Sprung — dort kühlt der Fahrtwind mehr, als ein Lüfter je könnte. Graceful: HDZero drosselt sich bei Übertemperatur selbst — schlimmstenfalls weniger Bild, nie ein Defekt.
Das Gehäuse entsteht als ein einziges gedrucktes Teil (ASA, 3-mm-Wand) plus Klappe, Deckel und Kleinteilen — kein Kleben, keine Dichtnaht quer durchs Gehäuse.
Der erste Prototyp ist gedruckt; ein externes CAD-Review (SolidWorks) wurde komplett eingearbeitet — inklusive Bruchstellen-Analyse am realen Teil und daraus abgeleiteten Radien & Prüfregeln. Drei Baugrößen teilen sich dieselbe geprüfte Konstruktion.