SKYLIVE
0m
Steigflug
 LIVE · 14 ms 4000 m 200 km/h ↓

Was, wenn die ganze Drop Zone live zusehen könnte?

Pfeiltasten oder Klick rechts

Der Sprung.
Live.

Echtzeit-Video aus dem freien Fall.

Das Problem

Heute sieht der Boden
nur einen Punkt am Himmel.

Zuschauer, Wartende, das eigene Team — sie verfolgen ihren Sprung mit bloßem Auge. Die Bilder kommen erst nach der Landung. Der Moment selbst bleibt unsichtbar.

Die Idee dahinter

Was, wenn der Boden den Sprung
durch ihre Augen sieht?

Bisher kommen die Bilder immer zu spät. Wir holen den Blick aus dem Sprung auf den Boden — im selben Augenblick. Nicht als Aufnahme. Als Gegenwart.

Das System

Zwei Geräte. Ein Live-Bild.

Helm-Senderam Fallschirmhelm Funk 4 km BodenstationMonitor + Antennen HDMI TV an der DZPublic Viewing

Eigene Funkstrecke, kein Internet. Das HDMI-Kabel geht direkt an den großen Fernseher in der Wartezone.

Teil 1

Der Sender

Das Produkt

Nutzt den GoPro-Mount.
Sendet 4 km — mit Reserve.

SkyLive Sender

Sieht aus wie eine Actionkamera — ist ein 1-Watt-Live-Sender. Kamera, Funk und Wechsel-Akku in einem gedruckten Gehäuse: vier Kaufteile, kein Löten.

Zum Anfassen

Er zerlegt sich für dich.

SkyLive Sender – Explosionsansicht (statisch)

3D-Ansicht benötigt WebGL (Grafikbeschleunigung). Statische Ansicht — auf der Projektseite dreht sich das echte CAD-Modell.

Ziehen = drehen · Scrollen = zoomen — das echte CAD-Modell explodiert & montiert sich in Endlosschleife. Farben = Bauteil-Kennung: Klappe blau, Deckel orange, Kleinteile grün.
Das Funk-Herz

Der Sender-Chip.

Kamerabild rein, Funksignal raus: 1 Watt, ~14 ms, über 4 km mit Reserve. Sitzt im oberen Stockwerk, per Wärmeleitpad an der Gehäusewand.

⬡  Reales Kaufteil — HDZero Freestyle V2 · Farbe = Bauteil-Kennung
VTX
Kamera HDZero Nano 90
Das Auge

Die Kamera.

Nano-Format, Weitwinkel. Die Linse blickt bündig durch das Fenster in der Wand — nichts steht ab, nichts verfängt sich am Schirm.

⬡  Reales Kaufteil — HDZero Nano 90 · Render aus der Original-STEP
Die Energie

Der Akku.

3S-LiPo im eigenen Stockwerk — unter dem Funk, thermisch getrennt. Extern geladen, hinter der Seitenklappe in Sekunden gewechselt. Schienen halten ihn im Freifall in Position.

⬡  Reales Kaufteil — Tattu 3S 300 (45 × 17,5 × 15,3 mm, nachgemessen)
Akku
Die Funkstrecke

Die Antenne liegt quer. Mit Absicht.

✕ Antenne nach oben (Standard)
DROP ZONE Funkloch nach unten
Der Donut strahlt ringsum zur Seite — aber genau nach unten ist das Loch. Und unten steht die Drop Zone.
✓ SkyLive: 90° gedreht, an der Wand
DROP ZONE Maximum zum Boden + Horizont
Achse waagerecht durch die Wand → der Donut steht senkrecht: volle Leistung nach unten zur DZ und zum Horizont — das Kabel zeigt nie nach oben.

Die Antenne sitzt gefangen an der Gehäusewand — kein freier Stab, nichts zum Hängenbleiben. Ein T-Stück klemmt ihr Kabel als Zugentlastung.

Sichtbar gemacht

So strahlt er.

Sender mit Abstrahl-Donut

Der Ring ist das Strahlungsbild der liegenden Antenne — senkrecht gestellt, damit die Drop Zone immer im Maximum liegt, egal wie sich die Springerin dreht.

Aufbau

Jedes Teil hat seinen Platz.

Explosionszeichnung
Deckel · M3-Inserts
Antenne · liegend an der Wand
Kamera · Nano 90
VTX · 1 W Funk
Akku · unteres Stockwerk
Klappe · Schwenk-Nasen + 1× M2
Umsetzbarkeit

Vom Bauteil zum Sender.

Body EIN Druckteil — beide Stockwerke Akku 3S · eigenes Stockwerk Klappe bündig · 1× M2 VTX 1 W · ~14 ms Kamera Nano 90 · Linse bündig Antenne liegend · Donut zur DZ Kleinteile T-Stücke + XT30-Riegel
Sender — Maße
Die Maße

GoPro-Format, hochkant.

72mmBreite
57mmHöhe
39mmTiefe
GoPro-Standard-Gabeleigenes gedrucktes Teil, unten montiert — passt auf jede Helm-Halterung.

Kaum größer als eine GoPro — und drin stecken ein echter 1-Watt-Funk, die Antenne und ein ganztags wechselbarer Akku.

Kühlung ohne bewegliche Teile

Der Fahrtwind ist der Lüfter.

Kein Lüfter, kein Sensor, kein Strom: 45°-Lamellen in beiden Wänden, der Chip hängt an der Gehäusewand. Im Freifall spült der 200-km/h-Fahrtwind durch — am Boden kleine Sendestufe, volle Leistung erst im Sprung.

Chip-Temperatur (Auslegung) Fahrtwind kühlt
BoardingSteigflug FreifallSchirm LandungDanach Auslegungs-Grenze (Chip drosselt selbst) Fahrtwind
Ausgelegt, nicht behauptet — der Bench-Test ist der nächste Schritt
Ganztags einsatzbereit

Akku-Wechsel in Sekunden.

1 · Eine Schraube
Eine M2 an der Lasche — sitzt in Messing, nicht in Plastik.
2 · Klappe schwenken
Schwenk-Nasen unten halten sie — sie fällt nie herunter.
3 · Akku tauschen
Leeren raus, geladenen rein, Klappe klickt zurück.

Die Klappe sitzt bündig in der Wand — ein Plug in der Gehäusekontur, nichts steht in den Fahrtwind. Mehrere Akkus laden parallel an der Bodenstation.

Was möglich wird

Ein Sender —
viele Bühnen.

Wettkampf
Public Viewing
Die Meisterschaft live aus der Luft — auf der großen Leinwand am Boden.
Tandem-Gäste
Live für alle
Familie, Freunde & Wartende sehen jeden Sprung live auf dem TV — Premium statt Warten.
Training & Sicherheit
Aus erster Reihe
Ausbilder & Prüfer verfolgen Schüler-Sprünge live vom Boden mit.
Show
Live-Attraktion
Der freie Fall als Live-Bild auf jeder Event-Bühne.

Möglich macht's der Sender: 4 km Reichweite mit Reserve · ~14 ms — praktisch verzögerungsfrei · GoPro-Mount · ganztags dank Wechsel-Akku · legal über Amateurfunk Klasse E.

Einordnung

Warum nicht einfach DJI oder GoPro?

SKYLIVEDJI O3 / FPVGoPro
Live-Bild zur Drop ZoneJa, freinur eigene Brille/App
Auf große Leinwand / TVJa · per HDMIverschlüsselt → nein
Reichweite≈ 4 kmeinige kmWLAN ~50 m
Latenz~14 ms~30 msn/a (Aufnahme)
Legal Klasse E (DE)JaGraubereichJa
GoPro-Format am HelmJaneinJa
SKYLIVE14 ms
DJI O330 ms
Wimpernschlag~100 ms
Das Bild ist da, bevor du blinzelst — ein Lidschlag dauert rund 100 ms.
Der Sender auf einen Blick

Alles, was zählt.

SkyLive Sender
4000mAbsprunghöhe
200km/hFahrtwind im Freifall
14msLatenz — quasi verzögerungsfrei
4kmReichweite mit Reserve
1WSendeleistung · Klasse E
72×39×57mmGoPro-nah, am Helm
Teil 2

Die Bodenstation

Vom Himmel auf den Fernseher

Der Weg des Bildes.

Sender · 4000 m 5,8 GHz · 1 W Antennen Monitor HDMI TV TV · Wartezone 14 ms

Von der Springerin als Funksignal zu den Antennen, weiter auf den Monitor — und per HDMI auf den großen TV. 14 Millisekunden vom Sprung bis zur Familie in der Wartezone.

Was am Boden ankommt

Live auf dem
Schirm.

Ein Monitor auf dem Stativ fängt das Funksignal über mehrere Antennen ein — immer die mit dem stärksten Bild. Tageslicht-tauglich, mit Sonnenblende. Über HDMI läuft dasselbe Bild direkt auf den großen TV in der Wartezone.

Senderim Freifall Funk · 4 km5,8 GHz · 1 W Antennenmehrere Keulen Monitor+ Recorder TV an der DZper HDMI
Bodenstation mit Live-Bild auf dem Monitor
Bodenstation Gerät
Antennen · Zenit + Rundum
Monitor · Live-Bild
Power-Station
Stativ
Feldtauglich

In Minuten
aufgebaut.

Antennen
Mehrere feste Keulen decken Zenit und Horizont ab — kein Nachführen, keine Lücke über der Station.
Aufnahme
Externer Recorder schneidet mit — Sofort-Playback nach dem Sprung.
Strom
Power-Station für den ganzen Tag — auch ohne Steckdose an der DZ.
Ein echter Sprung — live mitverfolgt
DROP ZONE Station TV TV · DZ ALT 0 m
Boarding
Ehrlich gerechnet

Reichweite — mit Reserve.

Distanz: 4,0 km Linkbudget-Marge: +20 dB
Stabil — komfortable Reserve

Freiraum-Linkbudget bei 5,8 GHz / 1 W. Die Bodenstation empfängt mit vier Antennen gleichzeitig — 2× X²-Air-Patch (13 dBic, 150° breit), Helix (13 dBi) und Omni — und schaltet je Bild auf die stärkste (Diversity). Gegenüber einer Einzel-Omni bringt das bis zu ~11 dB (Datenblatt-Gewinne, Freiraum): bei 4 km bleiben rund +20 dB Reserve für Körper-Abschattung & Mehrwege. (Slider ziehen · Antenne umschalten)

RegenFunk verliert < 1 dB über 4 km — fast egal. Die Grenze ist die Sicht, nicht das Signal.
Wolken / SonneKein Einfluss auf 5,8 GHz; Sonnenblende gegen Blendung am Monitor.
Wind / BöenTechnik unkritisch — das Limit ist der Sprungbetrieb (VFR), nicht der Sender.
Das Gesamt-System

Vom Helm bis ins Wohnzimmer
der Drop Zone.

Sender
Bodenstation

Beide Hälften durchkonstruiert — der Sender gedruckt, geprüft, im Review verbessert.

Der Weg

Vom Konzept zu den ersten offiziellen Tests.

Konzept + CAD

Drei Baugrößen durchkonstruiert; jedes Teil läuft durch automatische Druck-Prüfungen.

2

Prototyp

Erster Druck steht — externes CAD-Review komplett eingearbeitet.

3

Bench & erste Sprünge

Funk-, Thermik- und Fit-Tests, dann interne Praxis-Sprünge.

4

Offizielle Tests

Erste echte, offizielle Tests — Saison 2026.

Sei dabei.

Springerinnen, Springer, Tüftler, Drop Zones — bauen wir das Erste-Reihe-Erlebnis.

Appendix A · Funkstrecke

Das Linkbudget, nachgerechnet.

Freiraum-Dämpfung (Friis) bei f = 5,8 GHz, d = 4 km:

FSPL = 32,44 + 20·log₁₀(f/MHz) + 20·log₁₀(d/km) = 32,44 + 75,27 + 12,04 = 119,8 dB

Empfangspegel = Sendeleistung + Antennengewinne − Verluste − FSPL:

P_rx = 30 dBm (1 W) + 1,6 dBi (TX-Rundstrahler) + 8 dBi (RX-Keule) − 1 dB − 119,8 dB ≈ −81 dBm RX-Empfindlichkeit (HDZero) ≈ −90 dBm → Marge ≈ +9 dB

Marge 0 (Freiraum) erst bei rund 11 km. Die 4 km sind also bewusst konservativ — die ~9 dB puffern Körper-Abschattung, Mehrwege & Polarisation. Dazu die liegende TX-Antenne: die Drop Zone liegt im Donut-Maximum, nicht im Funkloch. Und das ist die Einzel-Antennen-Rechnung — die 4-fach-Diversity-Bodenstation legt bis zu ~11 dB obendrauf (siehe „Reichweite").

Methodik: Friis / ITU-R P.525. Werte konservativ (Rundstrahler-TX, ungünstige Fluglage).
Appendix B · Thermik

Warum es ohne Lüfter geht.

Verlustleistung bei 1 W HF (~35 % Effizienz): Q ≈ 2,5 W. Drei Pfade, alle stromlos:

1 · VENTS: 45°-Lamellen in beiden Wänden — Kamin-Zug am Boden, Durchspülung im Fahrtwind (Staudruck ½·ρ·v² ≈ 1,8 kPa bei 200 km/h) 2 · WAND: VTX über Wärmeleitpad an der 3-mm-Wand → das Gehäuse selbst ist der Kühlkörper 3 · HÖHE: in 4000 m sind es ≈ −10 °C — die Umgebung arbeitet mit

Betriebsdisziplin statt Elektronik: am Boden sendet der Chip auf kleiner Stufe (HDZero regelt die Leistung selbst), volle 1 W erst im Sprung — dort kühlt der Fahrtwind mehr, als ein Lüfter je könnte. Graceful: HDZero drosselt sich bei Übertemperatur selbst — schlimmstenfalls weniger Bild, nie ein Defekt.

Auslegungsrechnung, ehrlich gelabelt: der Bench-Test (Roadmap Schritt 3) misst nach.
Appendix C · Fertigung

Ein Druckteil, geprüft wie Software.

Das Gehäuse entsteht als ein einziges gedrucktes Teil (ASA, 3-mm-Wand) plus Klappe, Deckel und Kleinteilen — kein Kleben, keine Dichtnaht quer durchs Gehäuse.

Jeder Export läuft durch automatische Gates: wasserdichtes Mesh · Wandstärken-Analyse (Dünnwand-Detektor) · Überhang-/Support-Check · Kollisions- und Montage-Prüfungen im CAD

Der erste Prototyp ist gedruckt; ein externes CAD-Review (SolidWorks) wurde komplett eingearbeitet — inklusive Bruchstellen-Analyse am realen Teil und daraus abgeleiteten Radien & Prüfregeln. Drei Baugrößen teilen sich dieselbe geprüfte Konstruktion.

CAD-Prüfung ≠ Feldtest — deshalb Roadmap Schritt 3: Bench, Fit, Sprünge.